Titel: Archiv 2011

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Wenn die Glücksfee zweimal klingelt

19.12.11


 


Zum feierlichen Jahresausklang luden am Freitag vor den Ferien das Ensemble der Theater-AG um Herrn Stock, die Chor-AG und der Instrumentalkreis von Frau Theobald zu einem kurzweiligen „Weihnachtsspektakel“. Was sich wohl hinter diesem klangvollen Titel verbirgt? Man durfte gespannt sein.


Mit Schlagzeug und E-Bass schufen Marius und Patrick eine mächtige Ouvertüre, und dann ging es auf der Bühne sogleich in die Vollen:


Das Publikum wurde mit einer modernen Version des Märchens vom Aschenputtel überrascht, und zwar in Form eines Improvisations-Schauspiels. Die jungen Darsteller sind mit diesem kleinen Kniff von der Pein des mühsamen Texte-Auswendig-Lernens entbunden. Zugleich aber gewinnt die Darstellung an Freiheit, alles wirkt locker und leicht, und hier und da schleicht sich einige Situationskomik ein.


„Eine der Herausforderungen für die Teilnehmer der Theater-AG besteht eben auch darin zu lernen, sich einmal zurückzunehmen“, so Herr Stock. Jeder hat seinen Part, die Akteure müssen auf einander achten und sich in das Gefüge des gemeinsamen Spiels einordnen. Das ist hier gut gelungen, davon konnte man sich bei der Vorstellung überzeugen. Elvan als Vater (ebenfalls in der Rolle des Prinzen) verteilt großzügig Geschenke, bloß Aschenputtel wird mit einem kleinen Zweig abgespeist, so kommt die Geschichte langsam in Fahrt. Die Fee, gespielt von Lea, schwebt überzeugend übers Parkett und hilft dem traurigen Aschenputtel, wo sie nur kann. Letzteres wird gespielt von Karolina, eine glückliche Besetzung, ihr gelingen auch anspruchsvolle Monolog-Szenen. Auf der Party des Prinzen wummern Hip-Hop-Beats, und dann geht der märchenhafte Schuh verloren. Zum Happy End intoniert der Chor stimmungsvoll „Heal The World“ von Michael Jackson. Und schließlich findet ein hartnäckiger Prinz seine zukünftige Gemahlin, Fee sei Dank


 


Vier Schülerinnen siegreich im Vorlesen

15.12.11


 


Was wäre all die Druckerschwärze in den Büchern der Welt, wenn nicht gelegentlich jemand käme, sie mit der eigenen Stimme zum Leben zu erwecken! Schließlich wirkt jedes Buch doch gleich viel intensiver, wenn es vorgelesen wird, so dass wir es auch hören können.


So beteiligten sich in diesem Jahr unsere Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe wieder hoch motiviert am Vorlesewettbewerb - wie bundesweit rund 700.000 Teilnehmer mit ihnen.


Die Herausforderung besteht darin, sowohl einen Abschnitt aus einem selbst gewählten Buch als auch einen unbekannten Fremdtext einer Jury vorzulesen. Und dies nach allen Regeln der Kunst (Lesetechnik - Textgestaltung - Textverständnis). In der Aufregung des Wettbewerbes ist das manchmal gar nicht so einfach. Aber als Manel Syah aus Thomas Breszinas „Die Austauschhexe“ eine Kostprobe ihres Vorlese-Könnens gibt, ist die Entscheidung auch bald gefallen: Sie konnte sich gegen alle Mitbewerber durchsetzen und wurde 1. Realschul-Siegerin an der Friedrich-Ebert-Schule.


Es war interessant zu erfahren, welche unterschiedlichen Bücher die Finalistinnen für ihren Vortrag auswählten: Lensa Kumsa brachte von Melda Akbaş „So wie ich will“ mit, einen „authentischen Bericht über die Seelenlage einer jungen Migrantin“, so urteilte die FAZ zum Buch. Salina Meric wählte den internationalen Klassiker „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, Hayriye Solak entschied sich für Isaac B. Singers „Das Erbe“. Gewiss auch kein ganz leichter Text. Wir wünschen den Siegerinnen des Schulentscheides viel Erfolg bei den weiteren Qualifikationsrunden!


 


Basketballer der Ebert- Schule schlagen sich wacker

12.11.11


 


Beim Regionalentscheid Basketball errang die Friedrich Ebert-Schule in der Wettkampfklasse 2 (Jungen/Jahrgänge 1995- 1997) einen respektablen 4. Platz. Den zurückliegenden Kreisentscheid gewannen die Jungs kampflos und zogen somit in die nächste Stufe des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ ein. Allerdings war hier die Konkurrenz für die Truppe der Basketball-AG zu stark, so dass man sich leider dreimal geschlagen geben musste. Dennoch war die Veranstaltung eine tolle Erfahrung für die Schüler, die mit dem Gefühl nach Hause gingen, nicht chancenlos gewesen zu sein. Besonders hervorzuhebend ist auch das faire und sportliche Auftreten der Ebert- Schüler, die den Kreis somit würdig vertreten haben. (AS)


 


Die M6a und M6b wurde Fünfzig!

Ein halbes Jahrhundert liegt zwischen den beiden Aufnahmen. Die eine entstand anlässlich der Schulentlassung 1961 und zeigt die Klasse M6b der Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim mit ihrem Lehrer Günter Klein (in der Hocke), dem späteren Rektor der Parkschule. 50 Jahre später stellten sich die "Ehemaligen" erneut zu einem Gruppenbild. Diesmal zusammen mit der früheren Parallelklasse M6a vom Klassenlehrer Hans Helm (dem späteren Rektor der Goetheschule).


Mit einer gemütlichen Schifffahrt der PRIMUS-LINIE von Rüsselsheim nach Rüdesheim wurde der gesellige Teil der des Jubiläumstages eingeläutet. Schleusenprobleme verlängerten die den Aufenthalt auf dem Schiff und führten aber im Umkehrschluss zu einer stark verkürzten Besichtigung von Rüdesheim. Im Schweinsgalopp wurde die Drosselgasse gestürmt. Die feinen Tropfen edlen Weines mussten leider links und rechts zurückbleiben. Nach 30 Minuten in Rüdesheim brachten VIAS und Schnellbahn die „Schüler“ zurück nach Rüsselsheim.


Ein Highlight des Tages war danach die Besichtigung der Friedrich-Ebert-Schule.


Der aktuelle Konrektor Jens Krämer (auf dem Gruppenbild zweiter von links), verzichtete auf seinen ersten Ferientag, übernahm die Funktion der ehemaligen Lehrer und präsentierte seine äusserst innovative Schule mir ihren vielfältigen Aktivitäten in und ausserhalb der Schule. Überzeugend stellte er in einem Vortrag den Schulbetrieb vor. Bei einem umfassenden Rundgang flammten viele alte Erinnerungen auf und gleichzeitig machte sich grosses Erstaunen über die vielen Neuerungen breit.


 


Bei einem geselligen Abendessen im Hotel „Roter Hahn“ wurden, im Beisein von Herrn J. Krämer, unzählige alte, lustige Storys hervorgekramt, Neuerungen diskutiert und so mancher Lebenslauf wieder aufgerollt. Zu später Stunde klang ein wunderschönes, unvergessliches „50 Jahre-Jubiläum“ der M6a und M6b, unter dem Motto: „ FES ..wir kommen wieder“ aus.


(Autor: R. Weyrich)


 


Zu guter Letzt konnte sich der Förderverein der Friedrich-Ebert-Schule über eine 90 Euro Spende freuen.


In diesem Jahr - ELF schafften das DELF !

26.9.2011

 

Wer freut sich nicht über gute Noten im Französischunterricht ?

Noch schöner ist es aber, wenn man darüber hinaus  ein offizielles Sprachzertifikat erwerben kann.

Nach einer kleinen Ansprache überreichte am letzten Dienstag Bernd Schumacher, kommissarischer Schulleiter der Friedrich Ebert-Schule in Rüsselsheim, elf  erfolgreichen PrüfungskandidatInnen  das DELF-Diplom . Er betonte dabei, wie sehr er sich freue, dass es nun schon seit einigen Jahren immer wieder recht viele Schülerinnen und Schüler an seiner Schule gebe, die gerne ihre Freizeit opferten, um an der nachmittags unter  Leitung von Sanne Glanz statt findenden Vorbereitungs-AG teilzunehmen . Lobenswert sei nicht nur der Fleiß, sondern auch der Mut, sich im Rahmen des  mündlichen Teils der Prüfung von völlig unbekannten muttersprachlichen Prüfern am Institut Francais in Mainz „auf den Zahn fühlen“ zu lassen. Die Mühe lohne sich aber, denn es sei zweifellos von Vorteil, wenn man z.B. seinen Bewerbungsunterlagen das standardisierte, international anerkannte Sprachdiplom beifügen könne.

Die Schülerin Dilan sieht das ähnlich, freut sich über ihr gutes Abschneiden und strahlt: „Ich WOLLTE dieses Zertifikat !“ „Ja, das kann bestimmt nützlich sein“, findet auch Justin, der nun in diesem Schuljahr  das DELF-Diplom der nächsten Niveau-Stufe anstrebt. Auch andere, nach ihrer Motivation befragte SchülerInnen äußerten sich sehr spontan:

Rüveyda: „Weil ich Französisch  einfach liebe !“

Celina: „Ich wollte mir beweisen, dass ich Französisch kann!“

Rebecca gibt lachend zu : „Meine Mama hat mich gezwungen, dass ich da mitmache.“

Nur eine Schülerin ist ein bisschen traurig, denn sie ging leer aus. Zwar hatte sie  mit 21 von möglichen 25 Punkten bei der mündlichen Prüfung in Mainz ein prima Ergebnis erzielt, aber dann passierte ihr die Panne, dass sie am Tag der schriftlichen  Prüfung verschlief.

Die SchülerInnen, denen das DELF-Diplom ausgehändigt werden konnte, sind:

 


Serdar Erdinc, Estelle Hohneck, Justin Hommel, Dilan Kaya, Serhat Oguz, Melih Özdemir

Rüveyda Öztürk, Eda Sahin, Celina Waldecker, Rebecca Werner, Abresha Mustafa

 


Starke Geschichten und Liebesgedichte

08.11.2011


Mit einem verschmitzten Lächeln begrüßt der Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Nevfel Cumart Schülerinnen und Schüler der 9R. Heute ist er zu einer Lesung bei uns zu Besuch.


Mit seinem Namen sei dies ein wenig kompliziert, die Transkription aus dem Arabischen habe ihre formenden Spuren hinterlassen, und das rohe Werk eines deutschen Standesbeamten habe ein Übriges getan. Aus dem arabischen Ursprungswort des Vornamens wurde das lateinisierte „Naufal“, wurde „Neyfel“, und schließlich „Nevfel“. Nevfel Cumart. Mit dieser Erläuterung seines Namenswandels an der Tafel als Einleitung illustriert er anschaulich den Prozess von Wandel und Annäherung. Der Mann weiß, wovon er spricht.


„Mal ehrlich, am liebsten würde ich Ali heißen. Ali Öztürk.“ Das Publikum lacht und versteht, denn häufig genug haben sie solche Kompliziertheiten schon selbst erlebt.


Cumart wurde 1964 in Lingenfeld (Rheinland-Pfalz) als Sohn türkischer Eltern mit ihrerseits arabischem Hintergrund geboren, besuchte in Hamburg eine Mädchenschule allein mit 2 weiteren Jungs, und machte 1984 sein Abitur.


Dann wurde der spätere Literat erst einmal Zimmermann, mit Gesellenbrief. „Ein Abschluss ist wichtig. Macht einen Abschluss, wo immer das möglich ist!“ betont Cumart.


Nach dieser handwerklichen Ausbildung folgte ein Studium der Turkologie, Orientalistik und Islamwissenschaften in Bamberg. Nun möchte der Lyriker seine jungen Zuhörer aber nicht mit akademischen Pirouetten langweilen. Stattdessen erzählt er aus dem vollen Leben. Von der engen Studentenbude, der Liebe zu seiner damaligen deutschen Freundin.


Zertifikat für Präventionsarbeit

16.09.2011


Ebertschule: Schulamt honoriert Einsatz, der auch im Schulprogramm verankert ist

Nachhaltigkeit sei im Zusammenhang mit der Entwicklung eines positiven sozialen Klimas eine wichtige Grundlage. „Dadurch, dass unser Konzept jetzt im Schulprogramm fest verankert ist, besteht eine Verpflichtung für die Durchführung dieser Maßnahmen“, sagte Bernd Schumacher, Leiter der Friedrich-Ebert-Schule, nachdem er von Schulamtsdirektor Uwe Zeyn das Teilzertifikat „Sucht- und Gewaltprävention“ überreicht bekommen hatte.


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Die „Auszeit“ lässt die Räder rollen

31.8.2011


Ein Fahrrad beherrscht ja nun wirklich jeder, aber heute fährt ein bunter Transporter auf unserem Schulhof vor und stellt seine Ladung an frischem rollenden Material vor:


Hier können Inline-Skates ausprobiert werden – „Gar nicht so einfach!“ und: „Pass auf, dass du dich nicht hinlegst“ – sowie Tretmobile mit Huckepack-Sitz.


Die "Auszeit", das Angebot eines freien Trägers für Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, schaute in diesen August-Tagen wieder bei uns vorbei und brachte seine fahrbaren Untersätze mit. Diese angenehme Abwechslung wurde auch von den Piloten der versammelten PMB-Schar gerne als Anlass für eine kleine Spritztour genommen. In diesem Sinne: „Let it roll“, und bis zum nächsten Mal!


 


Dem Bremsweg auf der Spur

17.8.2011


„Ich hätte nicht gedacht, dass das Auto so lange zum Anhalten braucht, es fuhr doch nur Dreißig!“ Echt war das Erstaunen eines Schülers unserer zwei 5er-Klassen, welche die Klassenlehrer Frau Aue, Herr Burkhart und die Schulsozialpädagogen Frau Voigt und Herr Tel an einem sonnigen Morgen Mitte August zu einer Exkursion der beschleunigten Art begleiteten. Die Friedrich-Ebert-Schule bietet auch zu Beginn dieses Schuljahres ihrer jüngsten Jahrgangsstufe mit dem bereits gut bewährten ADAC-Sicherheitstraining die Möglichkeit, die eigene Kompetenz zu festigen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und Verkehrssituationen richtig einzuschätzen.


Das Verkehrstraining leitet während einer Reihe von Erlebnis-Einheiten die Schülerinnen und Schüler zum stetigen Mitmachen an und begünstigt so die Aneignung des selbst Erlebten und Erfahrenen.


Lernen durch eigenes Tun – so macht die Sache gleich viel mehr Spaß!


Ein besonderer Schwerpunkt wird darauf gelegt, dass die jungen Verkehrsteilnehmer ein Verständnis für die besonderen Bedingungen eines fahrenden Autos entwickeln.


Wie fühlt sich das an, wenn man beim harten Bremsen in die Gurte geht? Das durfte jeder selbst erleben.


Wie verlängert sich der Bremsweg bei zunehmender Geschwindigkeit? Das Trainingsfahrzeug legte dazu mehrere filmreife Bremsmanöver hin, und dann wurde kritisch mit Maßband und Kreide die Strecke überprüft.


Wie steht es mit dem Profil der Reifen an einem Auto? Auch dies wurde genau unter die Lupe genommen.


Auch ging es um die Unterscheidung zwischen geplantem Bremsen und jenem ohne jede Vorbereitung. Die jungen Trainees rannten dazu im schnellen Laufschritt und sollten auf ein Signal hin abbremsen - mit Ankündigung oder eben ganz plötzlich. Schließlich muss zu dem rein physikalischen Abbremsen jedes bewegten Körpers (Bremsweg) noch jene Strecke hinzugerechnet werden, welche man zum Reagieren und Einleiten des Bremsmanövers benötigt (Reaktionsweg). Die Summe dieser beiden dramatisch variablen Faktoren macht letztlich erst den Anhalteweg aus.


Alles in allem eine erfrischend dynamische Lerneinheit unter freiem Himmel, bei dem selbst erwachsene Autofahrer einiges hätten gewinnen können.


Wir danken den Sponsoren des Sicherheitstrainings - ADAC, Michelin und Opel - für ihr ausgereiftes Angebot.


 


Ein guter gemeinsamer Start

17. August 2011


 


Interreligiöse Feier in der Ayasofya-Moschee


Es ist eine schöne Sitte an der Friedrich-Ebert-Schule, dass Schülerinnen, Schüler und das Kollegium nach den Sommerferien den Beginn des Schuljahres mit einer gemeinschaftlichen Interreligiösen Feier begehen. Denn jetzt heißt es wieder für alle, sich in Fleiß und Disziplin und den sozialen Stärken zu üben.


Dabei laden sich nun bereits zum vierten Mal im Jahreswechsel die Glaubensgemeinschaften reihum ein: Traf man sich zuletzt in der katholischen St. Josef-Kirche, so war in diesem Jahr der Ort der gemeinsamen Feier die Ayasofya-Moschee in der Uranstraße 11.


„Ich verstehe diese Feier als Dank- und Bittfeier gegenüber einem gemeinsamen Schöpfergott. Sie ist ein wichtiger Mosaikstein für ein gelingendes Miteinander im Schuljahr“, so der Organisator Herr Kump, Lehrer für Katholische Religion an der Schule.


Die Geistlichen Imam Kurt, Gastgeber, die Evangelische Pfarrerin Frau Köhler und der Katholische Pfarrer Szafera richteten ihre kleinen Predigten an die still lauschenden Schüler und Lehrer. Eine Fürbitten-Ansprache und gemeinsames Singen rundeten das Programm ab.


Schulleiter Bernd Schumacher: „Für uns ist diese Feier ein wichtiges und selbstverständliches Datum im Schuljahr. Sie hilft Berührungsängste zu überwinden und Vorurteile abzubauen.“


Mit den besten Wünschen entließ zum Schluss Pfarrerin Frau Köhler alle Gäste in der Moschee. Nicht ohne schon einmal für die nächste Feier zu Beginn des Schuljahres 2012 einzuladen ...


 


Eine Feier zum Abschluss-Erfolg

17.6.2011
Zukünftiges Gelingen im Visier

 Die gemeinsamen Anstrengungen an der Friedrich-Ebert-Schule haben sich gelohnt, die Zahlen zu den Absolventen können sich wirklich sehen lassen:

Von den 40 Schülern der zwei Hauptschul-Klassen der 9. Jahrgangsstufe beendeten alle erfolgreich ihre Schullaufbahn an unserer Schule, 23 von ihnen sogar mit dem qualifizierten Hauptschul-Abschluss. Im Anschluss besuchen die Hälfte der Schülerinnen und Schüler das Berufsvorbereitungsjahr der Heisenbergschule oder nutzen eine Maßnahme des Arbeitsamtes. Ein Viertel wechselt auf eine Berufsfachschule (BFS) zur Erlangung der Mittleren Reife. Ein weiteres Viertel hat eine Lehrstelle und beginnt eine Ausbildung.

 


Ähnlich positiv die Zahlen in den vier 10er-Abschlussklassen des Realschul-Zweiges:

Von den 93 Schülerinnen und Schülern beginnt ein Drittel eine Ausbildung. 26 % setzen ihren Ausbildungsweg an einer Fachoberschule (FOS) fort, um dort das Fachabitur zu machen. Und bemerkenswerte 42 % wechseln auf eine gymnasiale Oberstufe, das Abitur fest im Blick.

 


In der vorletzten Woche vor den Sommerferien wurden diese Abschlusserfolge der abgehenden Jahrgangstufen 9H und 10R mit einer akademischen Feierstunde begangen. Ausnahmsweise an zwei aufeinander folgenden Abenden, da die begrenzte Gäste-Kapazität der für die Festlichkeiten hergerichteten Turnhalle leider eine Teilung erforderlich machte.

 


Das festliche Programm des Abends wurde mit dem Schulchor um Frau Theobald klangvoll gerahmt, hier und dort durch Laien-Sänger aus der Schülerschaft verstärkt.

Um den Höhepunkt der Zeugnisübergabe herum nutzten die Schülerinnen und Schüler, Klassen- und Fachlehrer die Gelegenheit, mit prägnanten Statements vor gefülltem Saal ihrem durchweg positiven Resümee Ausdruck zu verleihen. Dass man um der Sache willen neben den vielen schönen Erlebnissen im Schulalltag miteinander auch ernsthaft gerungen hat, das kam auch offen zur Sprache.

Bernd Schumacher, kommissarischer Schulleiter, stellte die beachtlichen Erfolge der Abschlussklassen der Friedrich-Ebert-Schule heraus. „Dieses Zeugnis ist Ausweis eures Erfolges, das kann Euch keiner mehr nehmen. Es ist aber auch ein Vertrauensvorschuss, wo auch immer es euch hin verschlägt. Ein solcher Vertrauensvorschuss muss durch Anstrengungen immer wieder aufs Neue begründet und bestätigt werden.“

Diesen motivierenden und mahnenden Worten kann man nur zustimmen.

 


So wünscht die Friedrich-Ebert-Schule allen Schülerinnen und Schülern schulisch, beruflich und privat Glück und gutes Gelingen!

Und mit den Worten des Schulleiters: „Lasst euch bei uns wieder einmal blicken!“

Steht eine Pferdekutsche vor der Schule ...

14.06.2011


 


Ein besonderes Dankeschön der 9H-Abschlussklassen


 


Als wäre es einfach die S-Bahn nach Frankfurt, fuhr am Dienstag, 14. Juni 2011, pünktlich zur 5. Schulstunde eine respektable Pferde-Kutsche zur Abholung der 9H-Klassenlehrer vor.


Mit großer planerischer Sorgfalt und unter größter Geheimhaltung hatten die 9H.1 und 9H.2 für ihre Klassenlehrer, dem Ehepaar Güldner, als Abschiedsgeschenk und als Dankeschön für ihre Arbeit mit Herz, Verstand und Ausdauer eine Überraschung in Form einer traditionellen Doppelspänner-Partie arrangiert.


Unter dem Jubel vieler Schüler wurden die völlig überraschten Passagiere begrüßt und zu ihrem Transportmittel geleitet. Und dann ging es in flottem Trab auch schon los auf einen Rundkurs durch die Stadt. Gerührt und beschwingt kehrten die Beiden von dem 2-PS-Ausflug zurück. „Alle in den Straßen haben gewunken, die dachten, wir hätten Silberne Hochzeit“, so strahlend Herr Güldner.


 


Als Verwundeter im Reichstag - Ein Rüsselsheimer Zeitzeuge macht Geschichte lebendig

10.06.2011


 


Wie könnte man jungen Menschen deutsche Geschichte anschaulicher und spannender vermitteln, als wenn man „live und leibhaftig“ einen Zeitzeugen selbst erzählen ließe?


Diesem Gedanken folgend lud kurz vor den Sommerferien Frau Hartl, eine junge Lehrerin an der Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim, für ihre 40 Schülerinnen und Schüler zweier Realschul-Abschlussklassen, 10. Jahrgangsstufe, den eigenen Großvater zum Vortrag in den Filmsaal der Schule ein.


 


Der Rüsselsheimer Walter Schmid, Jahrgang 1927, folgte der Einladung seiner Enkelin gerne, um als krönenden Höhepunkt des Themenkomplexes „Geschichte Deutschlands – Zweiter Weltkrieg, die Folgen, Wendezeit“ vor einem atemlos lauschenden Publikum seine persönlichen Erlebnisse zu schildern.


Mit 17 Jahren, ziemlich genau im Alter seiner heutigen Zuhörerschaft, endete für den jungen Mann jede Normalität und Sicherheit, wie wir sie heute als eine Selbstverständlichkeit eher selten zu schätzen wissen.


Die Bombardierung Rüsselsheims, die Angst vor den allliierten Fliegern und ihren Phosphor-Brandsätzen, der Abbruch der Lehre, Arbeitsdienst, Einberufung als zwangsrekrutierter Wehrmachtssoldat, Verbringung an die Front vor Berlin, später an die Oder - Schmid bebildert dies alles mit dem ruhigen Wechsel der Projektor-Folien.


„Da konnte niemand demokratisch mitbestimmen, da musste man“, spricht Walter Schmid mit leiser Stimme, und die Schüler ahnen, welchen todernsten Tatsachen sich jedermann damals gegenüber sah.


Nun hält er einen damaligen Weggefährten, einen Infanterie-Tornister mit Pferdefell-Besatz für alle sichtbar hoch. Der Großvater der Lehrerin berichtet von den Absurditäten des Gefechtes – den deutschen Panzern geht der Sprit aus, der unvorstellbaren Waffengewalt an riesigen Frontverläufen, und wie der gefährliche Treffer einer feindlichen Kugel durch seinen Helm als Genick-Streifschuss für ihn zuletzt zum Glücksfall wurde. Schmid kam nach längerer Irrfahrt schließlich in das Lazarett des Reichstages und wurde mit der Eroberung durch die Russen zum Kriegsgefangenen. Als schwer Verwundeter erfuhr er nun aber die Gnade der Heimschickung, während seine Kameraden den Weg nach Sibirien antreten mussten.


Mit einer kleinen Fragerunde schließt das Geschichtsprojekt, stille Nachdenklichkeit überwiegt, zu imposant war die Schilderung der unfreiwilligen Erlebnisse.


„Nutzt die Chancen, die der Frieden, die diese Gesellschaft euch bietet“, gibt der Rüsselsheimer Senior den jungen Leuten mit auf den Weg. Und verabschiedet sich sodann aus einer Geschichtsstunde der besonderen Art.


 


Infotag am 26.2.2011

Klone an der Friedrich-Ebert-Schule


Die Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim heißt Eltern und Freunde am Infotag willkommen


 


Am Samstag, den 26. Februar 2011, lud die Friedrich-Ebert-Schule Rüsselsheim, Haupt- und Realschule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung, ab 10 Uhr zum Infotag für Eltern von Grundschulkindern der 4. Klassen und Tag der offenen Tür ein. Mit einem bunten Programm und guten bis bemerkenswerten Projektleistungen präsentierte sich eine fröhliche Schülerschaft, das Kollegium und eine Schule mit breitem Leistungsprofil. (Weiter)


Mediazone - Sicher im Internet

3.2.2011


Internet: „Mediazone“ informiert an der Ebertschule über die Gefahren im Web -  Austausch auf Augenhöhe. Schüler des 10 Klassen schulen den 6. Jahrgang. (Weiter)


Friedrich-Ebert-Schule bildet Streitschlichter aus

25.1.2011


Das Ziel ist der Gewinn für beide Seiten


Was sind die Motive, Schüler-Streitschlichter zu werden? Zartasha aus der 9H1 sagt: „Mich hat mein Klassenlehrer angesprochen, das hat mich stolz gemacht. Ich mag keinen Streit, mir ist Frieden lieber als Hass.“


Konflikte konstruktiv lösen, das ist das Ziel der Streitschlichter-Ausbildung an der Friedrich-Ebert-Schule (FES). Nach einem Jahr Ausbildung in der Streitschlichter-AG haben sie es geschafft:


Zartasha, Eser, Ilham, Sanja, Melisa, Lydia, Nursah, Eda, Ceren, Kenan und Mohamed heißen die ersten ausgebildeten Streitschlichter an der Friedrich-Ebert-Schule. (Weiter)